Kieferorthopädie

Zahn- und Kieferregulierungen können heute in jedem Alter durchgeführt werden. Dabei entscheiden sich die Behandlungsapparaturen nach Alter, individueller Problematik und ästhetischen Bedürfnissen.

Multiband- oder Multibracketapparatur
Hierbei handelt es sich um die klassische, festsitzende Zahnspange. Die Bracketts  werden direkt auf die Zahnaußenseite der Zähne aufgebracht. Die Brackets können aus verschiedenen Materialien sein.  Standart ist Edelstahl; ästhetischere Alternativen sind  Kunststoff-  und  Keramikbrackets. Die Bracketts drücken die Zähne mit Hilfe eines Drahtes in die gewünschte Position.  Die Multiband- oder Multibracketapparatur wird meistens über lange Zeiträume getragen, um die gewünschten Ergebnisse zu erziehlen.

Herausnehmbare Platten
Bei der herausnehmbaren Zahnspange werden in nur geringem Maße  Zahnbewegungen im Ober- und Unterkiefer erreicht.
Als „funktionskieferorthopädische Geräte“ dienen Sie der Wachstumsförderung der Kiefer und der Normalisierung der Mundmuskulatur.
Sie werden nur Nachts und in Ruhephasen tagsüber, z.B. bei Hausaufgaben oder beim Fernsehgucken, getragen.



In unserer Praxis werden lose Klammern auch im Anschluss der Behandlung mit einer festen Zahnspange als Retention angeordnet, um etwaige Rückbewegungen der Zähne zu vermeiden.


Aligner
Bei Alignern handelt es sich um eine computerunterstützte Behandlungsmethode. Hier werden die Zähne mit durchsichtigen, flexiblen herausnehmbaren Schienen bewegt. Diese Behandlungsschienen werden individuell für den Patienten angefertigt. Dabei haben Sie keine Einschränkungen der Lebensqualität. Die Aligner können beim Essen und zur Zahnpflege herausgenommen werden und sind im täglichen Gebrauch für den Träger kaum störend oder behindernd. Diese Methode eignet sich allerdings nur zur Korrektur bestimmter Fehlstellungen und der Behandlungserfolg hängt darüber hinaus stark von der Mitarbeit des Patienten ab, da die Tragezeit der Aligner in seiner Verantwortung liegt.


Was bezahlt die Kasse?
Bis zum 18. Lebensjahr werden die Kosten für Platten und Edelstahlbracketts bei entsprechender Indikation von der Krankenkasse übernommen. Mit einer kieferorthopädischen Behandlung soll die Fehlbildung der Zähne und Kiefer therapiert werden. Die Gebissentwicklung wird prophylaktisch beeinflusst, vorhandene Fehlbildungen werden gemindert bzw. beeinflusst.

Kommen wir nach eingehender Untersuchung ihres Kindes zu dem Ergebnis, dass die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die Behandlung übernehmen kann, erstellen wir einen vertraglichen Behandlungsplan und leiten diesen zur Prüfung an die Kasse weiter.

Sie leisten zunächst einen 20 prozentigen Eigenanteil für die Behandlung. Leben jedoch in Ihrem Haushalt mindestens 2 versicherte Kinder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und sich in kieferorthopädischer Behandlung befinden, so beträgt der Eigenanteil für das 2. und jedes weitere Kind nur noch 10 Prozent.

Der Eigenanteil wird Ihnen nach planmäßigem Abschluss der Behandlung erstattet. Hierfür erstellen wir Ihnen eine Abschluss-Bescheinigung, die Sie zusammen mit der Eigenanteilsrechnungen an ihre Krankenkasse weiter geben.


Ästhetische Korrekturen und Erwachsenenbehandlung
Grundsätzlich kann in jedem Alter noch eine Korrektur mit einer festen Zahnspange durchgeführt werden.

Auch im erwachsenen Alter können Zahnfehlstellungen durch „normale“ kieferorthopädische Maßnahmen korrigiert werden. Präprothetische Maßnahmen können dem Zahnarzt helfen einen ästhetischeren und haltbareren Zahnersatz herzustellen.

Die meisten erwachsenen Patienten entscheiden sich für eine Behandlung mit Alignern. Kleine und große Zahn­fehlstellungen können schonend, komfortabel und für Ihre Umwelt und nahezu unsichtbar korrigiert werden.

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